Mikro-Lernmodul 8 - Bewährte Praktiken: Kommunen, die Sozialunternehmen unterstützen
Kursthemen
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Die Zusammenarbeit zwischen Sozialunternehmen und lokalen Regierungen spielt eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung komplexer sozialer und ökologischer Herausforderungen. Durch die Bündelung ihrer jeweiligen Kompetenzen und Ressourcen sind diese Akteur:innen besser in der Lage, Lösungen zu entwickeln, die sowohl wirkungsvoll als auch nachhaltig sind.
Dieses Mikro-Lernmodul beschreibt eine Reihe von Best Practices, die aus der Umsetzung von Pilotinitiativen in Ungarn, der Slowakei, Kroatien, Serbien sowie Bosnien und Herzegowina abgeleitet wurden.
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Diese Einheit bietet einen aufschlussreichen Einblick in eine Pilotinitiative, die sich auf die Überprüfung des Umgangs einer Selbstverwaltung mit der Unterstützung von Sozialunternehmen konzentriert. Die Initiative wurde in Kooperation mit einer Regionalbehörde in der Slowakei durchgeführt, die sich seit Langem um eine aktive Zusammenarbeit mit Akteur:innen der Sozialwirtschaft bemüht. Trotz beachtlicher Fortschritte , die sogar auf nationaler Ebene sichtbar sind, erkennen sowohl die Gemeinde als auch die beteiligten Sozialunternehmen ungenutztes Potenzial und Bereiche, in denen die Zusammenarbeit gestärkt werden könnte. Ziel des Audits war es, Hindernisse zu identifizieren, die einer systematischeren Kooperation im Weg stehen, und konkrete Schritte aufzuzeigen, wie Gemeinden die Entwicklung von Sozialunternehmen in ihrem Zuständigkeitsbereich fördern können. Ursprünglich war geplant, interne Prozesse zu prüfen; dieser Ansatz wurde jedoch aufgrund des institutionellen Kontexts angepasst. Stattdessen konzentrierte sich die Maßnahme zunächst auf die Analyse strategischer und interner Dokumente – als erster Schritt hin zu einem prozessorientierteren Vorgehen. Neben der Darstellung dieses Praxisbeispiels bietet die Mikro-Lerneinheit auch einen Überblick über relevante wissenschaftliche Erkenntnisse zur Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Sozialunternehmen. Das Ergebnis ist ein Bündel gezielter Empfehlungen, das anderen Gemeinden und Regionen als Inspiration dienen kann. Ein ausführlicher Bericht zur Pilotmaßnahme, einschließlich aller verwendeten wissenschaftlichen Quellen, ist in den unterstützenden Materialien enthalten.Textseite: 1 H5P: 1
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Diese Lerneinheit beleuchtet einen praxisorientierten Ansatz zur Förderung der lokalen wirtschaftlichen Entwicklung durch die Einrichtung von Einkaufsgemeinschaften, anhand der Pilotinitiative in Simontornya als Fallbeispiel. Das Projekt wurde von CDDA in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Simontornya durchgeführt und verfolgte das Ziel, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die wirtschaftliche Resilienz durch Netzwerkarbeit und entwicklungsorientierte Workshops zu stärken.
Die Lerneinheit bietet Einblicke in den Umgang mit praktischen Herausforderungen im Bereich Stakeholder-Einbindung und Gemeinschaftsbildung.
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Diese Lerneinheit behandelt die Pilotumsetzung eines Lokalen Aktionsplans für sozial verantwortliche öffentliche Beschaffung (SRPP) in der Gespanschaft Međimurje, Kroatien. Sie zeigt, wie öffentliche Beschaffung gezielt zur sozialen Inklusion beitragen kann – insbesondere durch die Förderung der Beschäftigung marginalisierter Gruppen.
Am Beispiel eines realen Vergabeverfahrens für Produkte wie T-Shirts und Fahnen wendeten die lokalen Behörden soziale Bewertungskriterien an, die Anbieter bevorzugten, die Menschen mit Behinderungen oder schwer vermittelbare Personen beschäftigen, im Einklang mit den politischen Prioritäten der EU und Kroatiens.
Die Teilnehmenden erfahren, wie Stakeholder eingebunden wurden, wie Kapazitäten aufgebaut werden konnten und welche Erkenntnisse aus diesem übertragbaren Modell gewonnen wurden. Der Erfolg der Pilotmaßnahme unterstreicht das Potenzial von SRPP als Motor sozialen Wandels auf lokaler Ebene. Erfahren Sie, wie auch Ihre Gemeinde konkrete Schritte in Richtung SRPP setzen und zur inklusiven, nachhaltigen Entwicklung beitragen kann.
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Diese Lerneinheit behandelt die Pilotumsetzung eines Lokalen Aktionsplans zur Integration vulnerabler Gruppen in den Arbeitsmarkt in der Stadt Kragujevac, Serbien. Sie zeigt auf, wie lokale öffentliche Stellen (LPAs) ein spezialisiertes lokales Programm entwickeln können, das Sozialunternehmen unterstützt, die vulnerable Gruppen beschäftigen, und somit zur inklusiven Arbeitsmarktentwicklung und zum lokalen Wirtschaftswachstum beiträgt.
Die Teilnehmenden lernen die Bedeutung rechtlicher und institutioneller Rahmenbedingungen, die Rolle der LPA sowie die Einbindung von Stakeholdern kennen. Darüber hinaus vermittelt die Lerneinheit zentrale Erkenntnisse – sowohl im Hinblick auf die Entwicklung politischer Maßnahmen als auch auf deren praktische Umsetzung zur Förderung von Sozialunternehmen und zur Integration vulnerabler Gruppen in den Arbeitsmarkt.
Erfahren Sie, wie Ihre LPA konkrete Schritte zur Entwicklung eines spezialisierten lokalen Programms setzen kann, das Akteure der Sozialwirtschaft bei der Beschäftigung vulnerabler Gruppen unterstützt – und so zur inklusiven und nachhaltigen Entwicklung des lokalen Arbeitsmarktes beiträgt.
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Diese Lerneinheit stellt die Erfahrungen der Republik Srpska bei der Ausarbeitung der Strategischen Plattform der Strategie zur Entwicklung des Sozialunternehmertums vor, die im Rahmen des Danube4SEecosystem-Projekts als Pilotmaßnahme umgesetzt wurde. Die Aktivität wurde von der Entwicklungsagentur der Republik Srpska (RARS) koordiniert, in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft und Unternehmertum der Republik Srpska und mit mentoringbasierter Unterstützung der Regionalentwicklungsagentur Süd-Muntenien (Rumänien).
Ziel der Pilotmaßnahme war die Ausarbeitung eines strategischen Dokuments, das eine tragfähige Grundlage für die Weiterentwicklung des Sozialunternehmertums in der Republik Srpska schafft – durch die Verbesserung des wirtschaftlichen Umfelds, die Sicherstellung nachhaltiger Finanzierung und die stärkere soziale Inklusion vulnerabler Gruppen.
Der Prozess erstreckte sich von Januar bis Juni 2025 und umfasste Konsultationen sowie die aktive Einbindung relevanter Stakeholder. Die Strategische Plattform basiert auf umfassenden Analysen, die im Rahmen des Projekts Danube4SEecosystem durchgeführt wurden. Sie ist mit den Draft Sets of Priorities for D4SEE Strategy Building und dem Europäischen Aktionsplan für die Sozialwirtschaft abgestimmt.
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