Osnova témat

  • An image representing Social Economy environment

    Sozialunternehmen bieten Kommunen erhebliche Vorteile, indem sie öffentliche Dienstleistungen in Bereichen wie Abfallwirtschaft, erneuerbare Energien und soziale Wohlfahrt verbessern. Ihr Fokus auf partizipative Governance und transparente Abläufe fördert die Beteiligung der Gemeinschaft und stärkt das Vertrauen der Bürger:innen.

    Darüber hinaus ermöglichen Sozialunternehmen es Kommunen, besser mit finanziellen Einschränkungen umzugehen, indem sie innovative Finanzierungsmodelle und lokale Ressourcen nutzen, um grüne und soziale Ziele kosteneffizient zu erreichen. Nicht zuletzt fördern Sozialunternehmen Nachhaltigkeit – oft durch innovative Lösungen für lokale Herausforderungen – und unterstützen Kommunen dabei, ihre Nachhaltigkeitsziele zu verwirklichen.

    „Grünere“ Kommunen können zudem internationale Investitionen anziehen, da große Unternehmen ihren Standort zunehmend auch nach Kriterien wie der Verfügbarkeit erneuerbarer Energien wählen, um ihren CO₂-Fußabdruck zu verringern. Bietet eine Kommune also einen Energiemix mit sehr geringem oder keinem CO₂-Ausstoß, kann das ein attraktiver Standortfaktor für die (Neu-)Ansiedlung von Unternehmen sein.


  • Diese Mikro-Lerneinheit behandelt ESG (Environmental, Social and Governance – Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) als zentrales Rahmenwerk zur Bewertung nicht-finanzieller Auswirkungen wie Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und ethische Unternehmensführung. Ursprünglich für den privaten Sektor entwickelt, gilt ESG heute auch für öffentliche Institutionen und fördert dort Transparenz und Rechenschaftspflicht.

    In der Einheit lernen die Teilnehmenden den ESG-Ansatz der EU kennen – anhand einer kurzen Einführung in die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) und die EU-Taxonomie. Diese Rahmenwerke wurden eingeführt, um ESG-Informationen vergleichbar zu machen und Greenwashing zu verhindern. Investor:innen, öffentliche Institutionen und Bürger:innen nutzen ESG-Daten, um Risiken einzuschätzen, sich an Nachhaltigkeitszielen zu orientieren und fundierte Entscheidungen zu treffen.

    Die Teilnehmenden erfahren außerdem, wie Kommunen ihre Wirkung durch umweltfreundliche Beschaffung, Nachhaltigkeitspolitik, kreative Herausforderungen und die Anwendung von ESG-Prinzipien in ihrer Verwaltung steigern können – um positiven Wandel anzustoßen und die Gemeinschaft aktiv einzubinden.

    Diese Themen sind für jede Gemeinde von Bedeutung, und Sozialunternehmen können eine entscheidende Rolle dabei spielen, Fortschritte in diesen Bereichen zu erzielen.


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  • Diese Mikro-Lerneinheit stellt fünf Instrumente vor, mit denen Kommunen sozialen und ökologischen Impact erzielen können: die Climate Action Plans und das Climate Budgeting Programme der C40-Initiative, den Emissionsstandard des GHG Protocol, die Doughnut Economics sowie den Circle City Scan.

    Diese Rahmenwerke unterstützen Städte dabei, Emissionen zu senken, Klimaziele in die Verwaltung zu integrieren, menschliche Bedürfnisse mit ökologischen Grenzen in Einklang zu bringen und zirkuläre Wirtschaftsmodelle zu fördern. Von der Emissionsbilanzierung bis hin zu gemeinschaftsorientierten Strategien geben diese Instrumente Städten die Mittel an die Hand, eine nachhaltige und gerechte Zukunft zu gestalten.


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  • Diese Mikro-Lerneinheit zeigt, wie Sozialunternehmen (SEs) zur Erreichung von ESG-Zielen (Environmental, Social, Governance) beitragen, indem sie soziale und ökologische Wirkungen über Profitmaximierung stellen. SEs begegnen globalen Herausforderungen mit innovativen Lösungen und investieren ihre Einnahmen gezielt in wirkungsorientierte Maßnahmen.

    Ob durch die Förderung erneuerbarer Energien und Recycling, die Stärkung marginalisierter Gruppen oder die Etablierung inklusiver Governance-Strukturen – SEs zeigen, wie Unternehmen auf sinnvolle Weise zu Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit beitragen können. Praxisbeispiele wie die grünen Energieinitiativen von Som Energia oder die Mikrokredite für Frauen durch die Grameen Bank veranschaulichen ihr Potenzial zur Gestaltung gesellschaftlichen Wandels.

    Die Teilnehmenden erfahren außerdem, wie SEs Kommunen bei der Bewältigung zentraler Herausforderungen unterstützen – etwa beim Thema leistbares Wohnen, wie im Beispiel des generationenübergreifenden Wohnprojekts der Stadt Helsinki.


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