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  • An image representing Social Economy environment

    Sozialunternehmen (Social Enterprises (SEs)) leisten einen Beitrag zur lokalen Entwicklung, indem sie gesellschaftliche Herausforderungen angehen, die von traditionellen Unternehmen und öffentlichen Diensten häufig nicht abgedeckt werden. Durch die Unterstützung von SEs können lokale öffentliche Stellen (Local Public Authorities (LPAs)) eine inklusivere Wirtschaft fördern, die vielfältigen Stakeholdern zugutekommt. Neben finanzieller Unterstützung ist auch nicht-finanzielle Unterstützung von großer Bedeutung. Sie hilft SEs dabei, Netzwerke und Beziehungen aufzubauen, die für ihr Wachstum entscheidend sind – etwa durch die Vermittlung von Kontakten zu Investor:innen, Berater:innen oder anderen Unternehmen, was wiederum zu Kooperationen und Partnerschaften führen kann, die die Wirkung der SEs verstärken.

    SEs reinvestieren ihre Gewinne häufig in gemeinnützige Projekte und tragen so zur Stärkung der lokalen Resilienz gegenüber wirtschaftlichen Krisen bei. Durch die Unterstützung dieser Unternehmen können LPAs sicherstellen, dass Gemeinden robust und selbsttragend bleiben. Nicht-finanzielle Unterstützung durch LPAs trägt dazu bei, das Potenzial von SEs zur Förderung lokaler Entwicklung, sozialer Innovation und gemeinschaftlicher Resilienz voll auszuschöpfen. Diese Form der Unterstützung hilft dabei, ein förderliches Umfeld zu schaffen, in dem SEs gesellschaftliche Bedürfnisse wirksam adressieren und zugleich ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum fördern können.

  • Diese Einheit befasst sich mit verschiedenen Veranstaltungsformaten, die Teil der nicht-finanziellen Unterstützung für Sozialunternehmen (Social Enterprises (SEs)) sind und zum Aufbau eines Ökosystems für Sozialunternehmertum beitragen. Der zentrale Gedanke ist, dass gut konzipierte Veranstaltungen als Katalysatoren für Wachstum und Innovation im Sektor wirken können.

    Anhand von Beispielen aus Kroatien wird gezeigt, wie theoretische Ansätze in die Praxis umgesetzt werden. Der Fokus liegt auf inklusiven Herangehensweisen, um eine Relevanz für unterschiedliche Stakeholder sicherzustellen. Besonderes Augenmerk gilt der Wirkung solcher Veranstaltungen auf den Kompetenzaufbau, die Innovationsförderung und die Sensibilisierung der Öffentlichkeit.

    Teilnehmende erfahren, wie gezielte Veranstaltungen Einfluss auf Sozialunternehmen nehmen können, und erhalten praktische Hinweise zur erfolgreichen Organisation solcher Formate.