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  • An image representing risk management

    Die OECD hebt die Notwendigkeit eines Frühwarnsystems hervor, um Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen (KKMU) – einschließlich Sozialunternehmen (SE) – vor einer Insolvenz zu bewahren. Viele Eigentümer:innen von KKMUs, einschließlich von SEs, unterschätzen Risiken und ergreifen keine proaktiven Maßnahmen.

    Wenn sich ein Risiko realisiert, ist es oft bereits zu spät. Deshalb müssen Unternehmen Risiken frühzeitig identifizieren, Handlungspläne entwickeln und ihre Strategien laufend neu bewerten. Interne Risiken (z. B. technische Herausforderungen) liegen im Einflussbereich des Unternehmens, während externe Risiken (z. B. Marktveränderungen, Krisen wie Pandemien oder Kriege) gezielte Strategien zur Risikominderung erfordern.

    Für Sozialunternehmen ist das Risikomanagement essenziell, um sozialen Impact mit finanzieller Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen. Ohne geeignete Maßnahmen könnten SEs am Markt nicht bestehen. Ein wirkungsvolles Risikomanagement hilft ihnen, resilient zu bleiben, sich an Herausforderungen anzupassen und auf ihre Mission fokussiert zu bleiben.

  • This unit will explain how Social Enterprises (SEs) can create a Risk Management Strategy and what it should be contained. A Risk Management Strategy helps SEs identify, analyze, and mitigate risks effectively. It includes financial and non-financial assessments, industry comparisons, and proactive planning

    Diese Lerneinheit erklärt, wie Sozialunternehmen (SEs) eine Risikomanagementstrategie entwickeln können und welche Inhalte sie umfassen sollte. Eine Risikomanagementstrategie unterstützt SEs dabei, Risiken systematisch zu identifizieren, zu analysieren und wirksam zu mindern. Sie beinhaltet finanzielle und nicht-finanzielle Bewertungen, Branchenvergleiche sowie vorausschauende Planung.


    Zentrale Schritte:

    1. Finanzanalyse: Analyse von Bilanzen und zentralen Kennzahlen (Rentabilität, Liquidität, Verschuldung, Marktumfeld)

    2. Operative Einschätzungen: Bewertung des Produktionsvolumens, der wichtigsten Kund:innen und Lieferant:innen, überfälliger Forderungen und Verbindlichkeiten

    3. Branchenvergleich: Gegenüberstellung finanzieller und marktbezogener Kennzahlen (z. B. Bruttomarge, EBITDA) mit Wettbewerbern und Branchendurchschnitten

    4. Qualitative Bewertung: Einschätzung von Geschäftspartner:innen, Nachhaltigkeitstrends, regulatorischen Änderungen, Mitarbeiter:innenführung und sozialen Wirkungszielen

    5. Trendbeobachtung: Überwachung zentraler Kennzahlen über einen Zeitraum von 2–3 Jahren, Identifikation von Risiken und Entwicklung von Verbesserungsstrategien


    Dieser strukturierte Ansatz hilft SEs, widerstandsfähig zu bleiben, auf Veränderungen in der Branche zu reagieren und sowohl finanzielle als auch soziale Nachhaltigkeit zu sichern.