Methoden zur Risikoidentifizierung
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Diese Lerneinheit behandelt Methoden, Techniken und Instrumente zur Identifikation von Risikofaktoren, die unternehmerische Tätigkeiten erschweren können. Risikomanagement ist ein zentraler Bestandteil der strategischen und operativen Ausrichtung von Organisationen. Es unterstützt Unternehmen und Einzelpersonen dabei, potenzielle Risiken zu identifizieren, zu bewerten und Maßnahmen zu deren Minderung zu ergreifen – um negative Auswirkungen auf ihre Ziele zu vermeiden.
Sozialunternehmen (SEs) sind unterschiedlichen Risikoarten ausgesetzt, die ihre Geschäftstätigkeit ernsthaft gefährden können. Um den Betrieb auch unter schwierigen Bedingungen aufrechtzuerhalten, ist eine präventive Planung notwendig. Dazu zählen Schritte, die helfen, die Folgen negativer Ereignisse zu begrenzen, die Fortsetzung der Arbeit zu sichern und sich von ungeplanten Unterbrechungen zu erholen. Risikomanagement bedeutet dabei einen ganzheitlichen Ansatz für das gesamte Unternehmen – bestehend aus Richtlinien, Verfahren, Leitlinien sowie den entsprechenden Ressourcen, Rollen, Zuständigkeiten und Befugnissen in der Organisation. Ergänzt wird dies durch konkrete Planungsaktivitäten, die ein funktionierendes Handeln auch unter unvorhergesehenen Umständen ermöglichen.